Das Justizministerium hat eine Einigung mit Domtar A.W., einem Hersteller von Pulpen, Papier und Holzprodukten, erzielt, um angebliche Verstöße gegen das Bundesluftreinhaltegesetz und das Arkansas Water and Air Pollution Control Act zu klären. Im Rahmen des vorgeschlagenen Vergleichs wird Domtar eine Zivilstrafe von 1,5 Millionen Dollar zahlen, die zwischen der Bundesregierung und dem Bundesstaat Arkansas aufgeteilt wird.
Neben der finanziellen Strafe ist Domtar verpflichtet, mehrere Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, um übermäßige Emissionen aus seinen Betrieben zu reduzieren. Zu diesen Maßnahmen gehören die Installation geeigneter Luftreinigungsanlagen am Brown-Stock-Wäscher des Unternehmens, die Aktualisierung der Verfahren zur Leckageerkennung und -behebung, um die Einhaltung sicherzustellen, die Erhöhung der Überwachungsfrequenz von Lecks und die Durchführung von Leistungstests an den Kesseln. Die geschätzten Gesamtkosten für diese Compliance-Bemühungen sollten 2,6 Millionen Dollar übersteigen.
Die Einigung ergibt sich aus dem Vorwurf, dass Domtar es versäumt hat, Luftemissionen angemessen zu erfassen und zu kontrollieren, und die gesetzlichen Anforderungen an Inspektion und Überwachung nicht erfüllt hat. Zur weiteren Sicherstellung der Compliance wird ein Dritter beauftragt, den Plan zur Leckageerkennung und -behebung des Unternehmens zu überprüfen und zu überarbeiten. Es wird erwartet, dass diese Vereinbarung die schädlichen Emissionen aus den Betrieben von Domtar erheblich reduzieren wird und zwei zusätzliche Projekte umfasst, die darauf abzielen, die Umweltschäden und gesundheitlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit den Verstößen zu mindern.
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